We•no•nah - Die Legende
Seit nunmehr vier Jahrzehnten stellt We•no•nah seine Canadier in der Stadt Winona
im US-Bundesstaat Minnesota am Oberlauf des Missisippi un-weit der kanadischen Grenze her.
Die Namensgebung von Stadt und Canoe-Manufaktur geht zurück auf die Legende von der
tragischen Liebe zwischen der Indianerprinzessin „We-no-nah“ (= „die
Erstgeborene“) und dem französischen Voyageur Francis DuLuth.

Nach einem langen Winter zu Gast im Lager der Chippewa bot We-no-nah dem Franzosen an, seine
Entdeckungsreise auf der Suche nach den Quellen des Mississippi zu führen. DuLuth lehnte
das Angebot der liebgewonnenen Häuptlingstochter in Erwartung der vielen lauernden Gefahren
schweren Herzens ab, versprach aber, nach seiner Mission zurückzukehren und fortan bei ihr
zu bleiben. Der junge Häuptling Tamdoka, schon von Kindesbeinen an unsterblich in We-no-nah
verliebt, überzeugte bald den ganzen Stamm davon, dass DuLuth sein Versprechen niemals
einlösen würde, um selbst die Zustimmung zur Heirat mit der schönen Indianerprinzessin
zu bekommen.
Schließlich streute Tamdoka das Gerücht aus, DuLuth sei auf seiner waghalsigen
Reise in den Stromschnellen des Mississippi umgekommen. Am Abend vor dem festgesetzen Tag der Heirat
mit Tamdoka bestieg We-no-nah ein letztes Mal den Gipfel des Maiden Rock, um nach Anzeichen für
die Rückkehr ihres Geliebten Ausschau zu halten.
Ohne Hoffnung auf ein Leben mit DuLuth wählte sie den Tod und sprang in den gleißenden
Sonnenuntergang über den Wellen des großen Flusses. Es war DuLuth, der kurz vor Einbruch
der Dunkelheit am Fuße des Felsens anlandete und nur noch We-no-nah´s leblosen Körper fand.

Zum Gedenken an eine große Liebe und DuLuth´s unglaubliche Reise gegen alle Unbilden der
Wildnis prangt heute, dreihundert Jahre später, der Name „We-no-nah“ an allen Canadiern,
die die Canoe-Manufaktur nur wenige Meilen stromabwärts vom Grab der Indianerprinzessin verlassen.
Canadier sind nicht schwer und schon gar nicht langsam!
Kenner wissen es schon lange: Was immer einen Canadier ausmacht, es sind bestimmt nicht die runden, hohen
Spitzen an Bug und Heck! Ausgerechnet die klassischen Canoe-Formen weisen überwiegend gerade oder
nach außen gezogene Spitzen auf, und nicht die hierzulande als solche bekannte „Indianernase“.
Gestaltgewordene „Winnetou-Träume“ werden weder optisch den historischen Originalen gerecht,
noch können sie ihnen von den Fahrleistungen her das Wasser reichen. We•no•nah entwickelt auf
Basis der echten Klassiker schnelle, trocken laufende und sichere Canadier für unbegrenzten Fahrspaß.
Ein möglichst niedriges Eigengewicht ist von jeher entscheidend für einen guten Canadier gewesen.
Bei den langen Portagen (Tragestrecken) an den Wasserscheiden der Neuen Welt zählte jedes Kilo: Canadier
mussten von einer Person getragen werden können und selbst Tandemcanadier für hohe Zuladung waren
selten schwerer als 35 kg. We•no•nah-Tandem-Canadier gibt es schon ab 17 kg. Sie sollten sich nicht
mehr aufbürden. Im Zusammenspiel mit der idealen Rumpfform ermöglicht das niedrige Gewicht von
We•no•nah-Canadiern lässig Tourengeschwindigkeiten von über 10 km/h.
Sie müssen dann vielleicht mal zur Abwechslung auf die Kajakfahrer warten! Was immer Sie auch vorhaben: Wandertouren,
auf denen die Portagen fast so lang sind, wie die Paddelstrecken selbst, Canoe poling (staaken), Marathonrennen,
Freestyle-Wasserballett, professionelle Expeditionen, bei denen es auf hohe Zuladung ankommt, oder einfach nur
mit der Familie einen stressfreien Urlaub auf dem Wasser zu verbringen mit We•no•nah-Booten
geht alles. Wir bauen Canadier für jeden erdenklichen Einsatzbereich.
Von diesem breiten Erfahrungsspektrum profitieren die We•no•nah-Allround-Canadier, von denen einige
sowohl die große Familien-Tour mit viel Gepäck als auch die sportliche Wildwasserabfahrt besser
meistern, als viele andere Boote, die speziell für diese Einsatzzwecke konstruiert wurden.
Nur bei der Auswahl der Materialien und beim handwerklichen Herstellungsverfahren machen wir keine Kompromisse.
Wir sagen es ganz offen: We•no•nah-Canadier sind keine billige Massenware. Es ist wie bei allen Dingen,
die man sich für’s Leben anschafft: Ihr wirklicher Wert offenbart sich erst, wenn man sie jahrelang
benutzt ohne den Spaß daran zu verlieren.




