We•no•nah Canadier- Material und Verarbeitung
We•no•nah verarbeitet drei verschiedene Werkstoffe für unterschiedliche Einsatzbereiche:
Laminate aus Tuf-weave® und Kevlar® sowie Royalex®.
Tuf-Weave®
Tuf-Weave® ist eine Mischung aus bester Glasfaser und einer speziellen Polyesterfaser.
Das Ergebnis übertrifft ähnlich einer hochwertigen Legierung bei Weitem die Summe der guten
Eigenschaften beider Einzelkomponenten (ein We•no•nah-Patent). Im Vergleich zu den üblicherweise
verwendeten Geweben für laminierte Composite-Rümpfe erweist sich Tuf-weave als wesentlich stabiler,
leichter und dauerhafter ohne mehr zu kosten. In Verbindung mit Kevlar-Verstärkungen und
Hartschaum-Aussteifungen entstehen widerstandsfähigste Bootskörper.Barracuda®
Barracuda® ist kein neuer Bootstyp, sondern eine neuartige Materialkomposition, aus der einige Modelle hergestellt werden. Die „stählerne“ Optik der aluminiumbedampften Glasfaser bietet eine höhere Festigkeit in Verbindung mit der inneren Schicht aus Innegra S®. Diese Faser bietet eine deutlich höhere Schlagfestigkeit als Kevlar® bei viel größerer Steifigkeit. Da es eine der leichtesten Fasern überhaupt ist, gewinnt die höhere Beanspruchbarkeit die Hauptbedeutung. Wesentlich ist auch die Herstellung mit einem Bruchteil Energieaufwand, was die InnegraS®-Faser zu einem ökologisch hochwertigen Material macht. Die Barracuda® Version gibt es für Prism, Spirit und Minnesota 2. Immer ist schwarzer Alu-Süllrand angebaut und entweder schwarze Schalensitze auf schwarzem Alurohr oder Gurtbandsitze. Gewichte und Preise der Barracudas® sind gleich wie beim Kevlar-Hartschaumskelett.Kevlar®
Kevlar® ist eine Aramidfaser, die ursprünglich aus der Raumfahrttechnik stammt und heute z.B.
bei kugelsicheren Westen Anwendung findet. Kevlar ist leicht und extrem reißfest. We•no•nah
verwendet Kevlar seit über dreissig Jahren zum Bau der leichtesten, schnellsten und stabilsten Canadier. 
Composite-Bauweise
Beide Materialien werden in der sogenannten Composite-Bauweise komplett von Hand verarbeitet. Ein Rumpf besteht aus diversen, einzeln aufgebrachten Schichten, wobei das Grundmaterial Tuf-weave oder Kevlar durch spezielle andere Werkstoff-Lagen ergänzt wird, die erst in der richtigen Kombination die einzigartigen Eigenschaften des fertigen Bootsrumpfes ergeben. Ein weiterer Vorsprung gegenüber ebenfalls laminierten, sehr verbreiteten GFK-Booten entsteht durch Verwendung hochwertiger Harze zur Verbindung und Versiegelung der einzelnen Schichten.Erst die Qualität der Harze entscheidet über die volle Ausnutzung der Fasereigenschaften. Ihre Zusammensetzung bleibt ein Geheimnis des Canadierherstellers. In Verbindung mit dem von We•no•nah angewendeten Vakuumverfahren entstehen so Rumpfkörper, die stabil und leicht und elastisch sind.
We•no•nah´s können daher auch stärkere Stöße verkraften, ohne strukturellen Schaden zu nehmen. Sollte es wider Erwarten doch einmal zu Gel-Coat-(Lack) Abplatzungen oder, in wirklichen Ausnahmefällen, zu Beschädigungen der Aussteifungen kommen, lassen sich diese leicht reparieren.
Royalex®
Royalex® wird als fertiges Sandwichmaterial inzwischen an alle Canadierhersteller vermarktet. Es besteht von
vornherein aus mehreren formstabilen ABS-(AcrylButadienStyrol)-Schichten um einen harten Schaumkern, der durch die hohe
Wärmeeinwirkung im Herstellungsverfahren („Backen“) entsteht. Trotzdem verbaut We•no•nah
auch bei Royalex-Versionen je nach Einsatzbereich und Bootstyp mehrlagige, deutlich fühlbare Aussteifungen.
We•no•nah bleibt selbst hier beim bewährten Konstruktionsprinzip der selektiven Verstärkungen
in beanspruchten Bereichen des Rumpfes. Innen und außen ist die speziell für We•no•nah
hergestellte Platte mit einer farbgebenden Vinylhaut beschichtet. Vorteile des Materials: hohe Schlagfestigkeit
und geringe Bruchgefahr bei vergleichsweise niedrigem Gewicht. Die aufgrund des dickeren Materials bei Royalex stumpfer ausgeformten Bug- und Heckpartien lassen unschwer eine etwas geringere Leichtläufigkeit erkennen (siehe „Rumpfform & Unterschiff“); die Differenz zum vergleichbaren Laminatboot beträgt bis zu 20 %. Die etwas geringere Abriebfestigkeit von Royalex lässt sich leicht durch Aufbringen eines Bug- und Heckschutzes verbessern. Royalex-Boote sind eingeschränkt reparabel.
Tuf-Weave®= eingetragenes Warenzeichen v. We•no•nah
Kevlar®= eingetragenes Warenzeichen von Du Pont
Royalex®= eingetragenes Warenzeichen von Royalite




